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Termindruck

Ist ein Termin frei? CHRISTOPH GYSEL, Chrischona-Magazin, 11/2007>br>
Unerträgliche Schmerzen. Immer mehr eingeschränkt. Verlust der Mobilität. Krank geschrieben. Für den Arzt ein «Hoffnungsloser Fall». Es geht ständig abwärts mit mir. Starke Medikamente und Operationen sollen etwas Linderung schaffen. Doch Heilung ist aus menschlicher Sicht nicht möglich. Das haben mir die Ärzte vor gut 20 Jahren schon gesagt. Bis vor kurzem konnte ich mein Leben einigermassen gestalten und trotz meiner Gelenkerkrankung meinen Dienst als Pastor und Hotelier tun. Dafür bin ich dankbar.

Doch nun muss ich kürzer treten. Den Gästebetrieb abbauen. Das öffentliche Engagement reduzieren. Medizinische Abklärungen, Therapien, Operationen. Ein ganz anderer, ungesuchter Alltag findet statt. Geduld ist gefragt. Gar nicht so einfach für mich.

Unter anderem sollte dringend eine komplizierte Hüftoperation gemacht werden. Mit Mühe fand ich im August einen Spezialisten, der diesen Eingriff durchführen könnte. Allerdings ist erst im kommenden Januar ein Konsultationstermin frei. Unglaublich! Ein Frust mehr. Was bin ich froh, dass dies bei meinem Gott anders ist. Bei ihm komme ich nicht erst auf eine Warteliste. Bekomme nicht erst im kommenden Jahr einen Termin in Aussicht gestellt. Ich darf mit meinen Anliegen jederzeit zu ihm kommen. Er hat Zeit für mich. Heute und immer. 24 Stunden am Tag. Und dies beim allmächtigen Gott! Beim besten Spezialisten! Das ist ein Ding!

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