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Hoffnung

Der Löwe schritt auf und ab und sang dabei sein neues Lied. Es war leiser und beschwingter als jenes, mit dem er Sterne und Sonne ins Leben gerufen hatte – sozusagen eine sanft dahinplätschernde Klangfolge. Während er singend umherschritt, begannen im Tal das Gras zu grünen. Um den Löwen herum fing es an; dann breitete es sich ringsumher aus wie ein überquellender Teich; wie in Wogen wuchs es an den Hängen empor, es kroch auf die Berge in der Ferne und legte etwas Sanftes über diese junge Welt.

Aus „Das Wunder von Narnia“, C. S. Lewis, 1992 Brendow Verlag, Moers

Wenn die Tage ihr Licht verlieren und die Trauer dich unter sich begräbt, dann wünsche ich dir, dass einer da ist, dem du deine Dunkelheit sagen kannst, der den Weg durch die vielen Warum geduldig mit dir geht und deine Angst nicht hinwegredet. Ich wünsche dir einen Ort, wo du weinen kannst über Verlorenes, ein verstehendes Herz, dem du Zorn und Bitterkeit nicht verschweigen musst. Einen Menschen wünsche ich dir, der dich unter das Dach seiner Hoffnung nimmt.

Antje S. Naegeli EG 382 GL (528) RG 213

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