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Freude

Ich glaube, wir loben darum so gern, was uns Freude macht, weil das Lob unsere Freude nicht nur zum Ausdruck bringt, sondern sie mehrt, sie zu ihrer gottgewollten Erfüllung bringt. Nicht aus Höflichkeit sagen Liebende einander immer wieder, wie schön sie seien; das Entzücken ist so lange unvollständig, als es nicht ausgedrückt ist. Es ist zum Verzweifeln, wenn man einen Schriftsteller entdeckt hat und niemandem sagen kann, wie gut er ist; wenn man bei einer Straßenkehre plötzlich auf ein Bergtal stößt und nichts sagen darf, weil es die Reisegefährten so kalt lässt, wie eine Konservenbüchse im Straßengraben.

Aus: „Das Gespräch mit Gott“, C. S. Lewis

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