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Das ABC des Glaubens

Es gäbe keinen christlichen Glauben und keine Kirche ohne ihn: Jesus Christus.
Das Abendland hätte ein völlig anderes Gesicht, ja die gesamte Weltgeschichte und Weltkultur seit 2.000 Jahren sähe ganz anders aus, hätte es Jesus nicht gegeben. Er ist die zentrale Figur. Über keine andere Person sind so viele Bücher geschrieben worden wie über Jesus, kein anderer ist der Gegenstand so vieler Kunstwerke, Gemälde, Gedichte, Hymnen und Lieder wie er. Das Buch, das von ihm berichtet, das Neue Testament, ist in mehr Sprachen übersetzt worden als jedes andere Buch und in milliardenfachen Auflagen verbreitet worden. Dabei schien nur wenig darauf hinzuweisen, dass dieser Mann aus dem Dorf Nazareth in Galiläa solch eine Bedeutung erlangen würde. Er lebte in einem eher unbedeutenden Gebiet am Rande des römischen Reiches, er hatte keine Finanzmittel, kein Heer, keinen Staatsapparat oder ähnliches zur Verfügung. Sein öffentliches Wirken dauerte höchstens drei Jahre. Wie ist die erstaunliche Wirkung dieses Menschen zu erklären? Die Evangelien, die das Leben von Jesus beschreiben, zeichnen in ihrer präzisen Knappheit und Konzentration das Wesentliche auf, zeichnen das Bild eines wahrhaft außergewöhnlichen Menschen, der eine ungeheure Wirkung auf alle hatte, die ihm begegneten. Nicht nur die erstaunlichen Heilungen, die durch ihn geschahen, erregten Aufsehen. Und es waren auch nicht nur die wunderbaren Geschichten, die er erzählte, Geschichten, die wie Fenster in den Himmel waren. Es war Jesus selbst, der die Menschen anzog. Die Kinder liefen auf ihn zu und ließen sich von ihm umarmen und segnen. Wer Jesus in die Augen schaute, entdeckte plötzlich sein eigenes Herz. Vor Jesus musste jeder Antwort geben, Antwort auf die Frage von Wahrheit und Lüge, von Recht und Unrecht, von Gott gehorsam sein oder gegen ihn aufbegehren. Kein Wunder, dass manche sich gegen Jesus wandten. Wider besseres Wissen verschlossen sie sich gegen ihn und suchten nach Wegen, ihn aus dem Weg zu räumen. So wurde Jesus schließlich gefangen genommen und wie ein gemeiner Verbrecher ans Kreuz genagelt. Wäre das das Ende der Geschichte von Jesus, wäre er heute sicherlich längst vergessen. Doch der Tod konnte Jesus nicht halten. Wer mehr wissen will, sollte unbedingt die Evangelien lesen, und den Kontakt suchen – zum lebendigen Jesus.

Dr.Roland Werner, Neues Leben Magazin 11/2007 ;
www.neuesleben.de

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